Gedanken über eine Flasche

Gedanken schwirrten durch meinen Kopf, als ich mitten in der Nacht wachlag und in der nicht ganz vollkommenen Dunkelheit an die Zimmerdecke starrte. Verwirrende Gedanken. Ich hatte am Abend beschlossen früh schlafen zu gehen, was ich auch getan hatte, doch das Buch auf meinem Nachttisch hatte meine Aufmerksamkeit erregt.
Also nahm ich das Buch zur Hand und begann zu lesen, bis ich alles aus der Geschichte herausgesaugt hatte und auch die letzte Seite im Buch nichts Neues mehr für mich war.
Seitdem lag ich wach und dachte über eine Flasche nach.
Eine Flasche, die die Welt umrundet hatte und schließlich am Strand vor meiner Haustür aufgetaucht war. Nun ja, nicht direkt vor meiner Haustür, aber doch dieser schon sehr nahe.
Natürlich war es nicht allein die Flasche, über die ich nachdachte, sondern eher ihr Inhalt. In der blaugrünen Flasche befand sich ein kleines, gelbliches Papierröllchen und ich war nicht sicher, ob gerade ich die Nachricht darauf lesen sollte. Noch hatte ich es nicht gewagt.
Die Flasche war so sorgfältig verschlossen, dass ich überzeugt war, die Nachricht sei für eine bestimmte Person gedacht. Nur wie bekam ich heraus für wen, wenn ich die Flasche nicht öffnete?
Außerdem war ich mehr als nur neugierig. Wie immer.

Schließlich siegte die Neugierde.
Ich zerrte an dem Verschluss, bekam ihn jedoch nicht ab.
Vom Eifer gepackt setzte ich mich auf und schaute mich in meinem Zimmer nach etwas nützlichem um.

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12.5.07 15:21
 


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