Gedanken über eine Flasche

Gedanken schwirrten durch meinen Kopf, als ich mitten in der Nacht wachlag und in der nicht ganz vollkommenen Dunkelheit an die Zimmerdecke starrte. Verwirrende Gedanken. Ich hatte am Abend beschlossen früh schlafen zu gehen, was ich auch getan hatte, doch das Buch auf meinem Nachttisch hatte meine Aufmerksamkeit erregt.
Also nahm ich das Buch zur Hand und begann zu lesen, bis ich alles aus der Geschichte herausgesaugt hatte und auch die letzte Seite im Buch nichts Neues mehr für mich war.
Seitdem lag ich wach und dachte über eine Flasche nach.
Eine Flasche, die die Welt umrundet hatte und schließlich am Strand vor meiner Haustür aufgetaucht war. Nun ja, nicht direkt vor meiner Haustür, aber doch dieser schon sehr nahe.
Natürlich war es nicht allein die Flasche, über die ich nachdachte, sondern eher ihr Inhalt. In der blaugrünen Flasche befand sich ein kleines, gelbliches Papierröllchen und ich war nicht sicher, ob gerade ich die Nachricht darauf lesen sollte. Noch hatte ich es nicht gewagt.
Die Flasche war so sorgfältig verschlossen, dass ich überzeugt war, die Nachricht sei für eine bestimmte Person gedacht. Nur wie bekam ich heraus für wen, wenn ich die Flasche nicht öffnete?
Außerdem war ich mehr als nur neugierig. Wie immer.

Schließlich siegte die Neugierde.
Ich zerrte an dem Verschluss, bekam ihn jedoch nicht ab.
Vom Eifer gepackt setzte ich mich auf und schaute mich in meinem Zimmer nach etwas nützlichem um.

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12.5.07 15:21


Schnee für Chrissi

Als ich mich umsah, war weit und breit nichts zu sehen außer diesem verdammten Schnee, dessen weiße Farbe mich schon seit Tagen zur Weißglut trieb.
Überall diese grässlichen weißen Flocken und nirgends, aber auch wirklich nirgends ein winzig kleiner Fleck grün. Noch nicht einmal braun oder schwarz, nur weiß.
Ich sah nichts außer Schnee. Verdammter Schnee.
Seit Tagen schon irrte ich durch diese grässliche Ödnis und es kam mir so vor als liefe ich im Kreis, was ich nicht beweisen konnte, da meine Spuren innerhalb von zwei Minuten wieder zugeschneit waren und wem wollte ich es auch beweisen, es war ja niemand hier.
Man sah keine Fußstapfen und einen Weg konnte ich erst recht nicht ausmachen.
Dabei wollte ich doch bloß nach Hause. Ich war letzten Mittwoch raus gegangen, um den Müll wegzubringen und als ich zurück zum Haus wollte, konnte ich es einfach nicht mehr sehen. Auf einmal war alles weiß und vor meinen Augen hüpften kleine Lichter umher.
Ich dachte mir, ich müsse einfach nur geradeaus laufen und dann würde ich schon irgendwann ankommen. Aber da hatte ich wohl falsch gedacht. Es kam mir vor wie eine halbe, nein, eine ganze Ewigkeit, die ich hier draußen verbracht hatte und so langsam war es mir genug.
Ich blieb stehen und stampfte mit dem Fuß auf. Es konnte doch nicht sein, dass ich mich selbst beim Müll rausbringen verirren, schließlich wohnte ich schon ganze fünf Wochen in dieser verdammten Einöde, die sich New York nannte und die riesigen Dinger die hier überall rumstanden, auch neben meiner Wohnung, konnten doch nicht einfach verschwinden, so als wäre nichts davon jemals dagewesen. Selbst mein Mülleimer war verschwunden. Wo war ich bloß gelandet?
26.3.07 20:43


Versuch

Es war einmal in einem einsamen kalten Land, da lebte ein kleines Mädchen, das hieß Elisabeth. Sie hatte schwarze Haare und sehr blasse Haut. Sie lebte zusammen mit ihren Tieren in einer kleinen Hütte im Wald. Sie war zwar arm, aber zufrieden.
Bis eines Tages eine böse Hexe vorbeikam und ihr von einem Land jenseits des Horizonts erzählte.
Elisabeth hörte ihr zu und fand gefallen an dem Land.
Dort gab es nur Sonnenschein und Wärme und alles wovon man nur träumen konnte und Elisabeth wollte das Land sehen.
Sie fragte die Hexe, ob es eine Möglichkeit gäbe, dorthin zu gelangen und die Hexe nickte.
Elisabeth müsse dafür etwas hergeben, sagte sie. Dem Mädchen war es egal, sie würde alles tun, um jenes Land zu sehen.
Also gab sie der Hexe ihre Tiere, das einzig wertvolle das sie besaß, doch der Hexe war es nicht genug.
Sie brachte Elisabeth dazu, ihr ihre Seele zu überlassen.
Zuerst bemerkte Elisabeth nicht, was sie getan hatte und brach in das Land hinter dem Horizont auf.

Sie durchquerte Wälder, Berge und Täler und freute sich auf das, was vor ihr lag.
Doch unterwegs traf sie andere Lebewesen.
Der erste, den sie traf, war der Wolf. Er erzählte ihr von einer alten Frau, die böse Dinge tat und Lügen erzählte. Sie winkte ab und meinte, es gäbe nichts Böses auf dieser Welt.
Der zweite war ein Zwerg, der sich ihr anschloss, weil er sich Sorgen um das Mädchen machte, das da so sorglos durch die Welt marschierte und einen Ort suchte, an dessen Existenz er selbst nicht glauben konnte.
Der dritte war eine kleine Fee, die ihnen heimlich Glück hinterher zauberte, auf das Elisabeth den Weg zurück finden möge und auf das ihr die Augen geöffnet würden.

Der Zwerg und Elisabeth wanderten weiter und weiter, bis sie das Ende der Welt erreicht hatten, den Horizont. Doch der Zwerg konnte kein Land dort sehen, nur eine große Leere.
Elisabeth jedoch starrte verzaubert auf das, was sich vor ihren Augen abspielte und verstand die Missmutigkeit des Zwerges nicht.
Sie machte einen Schritt auf das Land zu, doch der Zwerg riss sie am Arm und wollte sie zurück halten. Sie ließ sich nicht beirren und schüttelte den Zwerg ab. Dann sprang sie in das Nichts und der Zwerg konnte sie nicht mehr sehen.
Er war versucht ihr hinterher zu springen, doch da kamen der Wolf und die Fee, die alles beobachtet hatten und sprachen zu ihm.
„Es ist nicht deine Schuld. Wir alle haben sie gewarnt und versucht sie zu retten. Jetzt kann niemand ihr mehr helfen, außer…“

Hundert Jahre, einen Tag später und hunderte Meilen von dem Rand der Welt entfernt schrak der Prinz aus seinem Traum hoch. Er hatte von einer Fee geträumt die zu ihm sprach und ihn bat, jemanden zu suchen, der sich in Gefahr befand und seine Seele verloren hatte.
Er solle diese Person suchen und sie mit in sein Schloss nehmen.
Außerdem solle er die Seele zurückholen und den Dieb für all seine Missetaten bestrafen.

Er packte seine Sachen und sattelte sein Pferd und machte sich auf den Weg.
Er traf den Wolf, der mittlerweile alt und weiß geworden war, und dieser schloss sich ihm an.
Er traf den Zwerg, der immer kleiner geworden war, und nahm auch diesen mit.
Er traf die Fee, die sich auf seine Schulter setzte, und nahm auch sie mit.
Gemeinsam kamen sie am Ende der Welt an und der Prinz fürchtete sich, weil er nichts sehen konnte.
„Dort musst du hinein.“ sprach die Fee und flatterte davon.
„Viel Glück.“ wünschte ihm der Wolf und stapfte auch davon.
Der Zwerg sagte nichts und schaute stumm in das Nichts.
„Willst du mir kein Glück wünschen, Zwerg?“ fragte der Prinz und sah den Zwerg an.
„Da draußen hilft dir kein Glück. Sie hatte auch kein Glück.“ Wisperte er und sprang ins Nichts.
Der Prinz starrte ihm hinterher und wusste nicht was er tun sollte

Und so stand er noch zwei Tage und starrte bis der Zwerg zurückkam, an der Hand eine wunderschöne junge Frau, die den Zwerg anlächelte.
Der Zwerg sah den Prinzen an.
„Eure Aufgabe ist erledigt. Bringt sie heim, sorgt für sie.“ sagte er mit traurigem Gesicht und ging.

Der Prinz brachte die Frau in sein Schloss und zeigte sie überall herum, erzählte, wie er sie gerettet habe.
Die Frau tat nie etwas anderes als stumm vor sich hin zu lächeln und durch alles hindurchzublicken. Nach einiger Zeit verlor der Prinz das Interesse an ihr und setzte sie vor die Tür.
Sie lächelte weiter und wanderte durch die Wälder. Niemand redete mit ihr, denn alle hatten Angst vor ihr.
Doch eines Tages kam sie zu einer kleinen zerfallenen Hütte mitten im Wald. Sie ging hinein und setzte sich auf den einzelnen Stuhl.
Sie sah aus dem verstaubten Fenster und eine einzelne Träne lief über ihre Wange.
Sie erinnerte sich, hatte ihre Seele zurück, dank des Prinzen, der sie wie ein Tier behandelt hatte.
Sie verließ das Haus und machte sich auf die Suche nach einem Freund.
Sie fand den Zwerg einsam in seiner Höhle und setzte sich leise zu ihm.
„Danke.“ Hauchte sie und küsste ihn auf die Wange. Der Zwerg blickt auf und siehe da, vor seinen Augen verwandelte das Mädchen sich in eine Zwergin.
Sie verliebten sich und lebten glücklich zusammen in der kleinen Höhle.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
8.2.07 21:16


Something around us

Heaven,
Over our heads,
There is so much heaven.

Why can’t I get a piece of the stars?
It feels like I’m dead,
Like I’ve got too much scars.

There is enough for everyone,
So why don’t share it?
Why don’t give them pieces one by one.

They take them anyway.
Making them split,
Throwing them away.

Heaven is not worth anything anymore.
Once it was great,
Everyone wanted to have more.

They still want mor of heaven,
But all they do makes heaven fade.
Is anyone still in heaven number seven?

Nowadays is all, that is left, hell.
Noone ever cared.
Hell.
9.1.07 16:26


Maybe

My life is a big maybe.
Could you say whats not maybe?
Love is not real and it doesn't last forever, even though everybody tells his love could never end.
I can say, 'I love you and I will love you until the end of all things', but would that be true? Who can say that?
I don't think there is something that lasts forever beside death. Because when you are dead, you stay dead.
I don't stay in love and I don't stay alive forever.
Even if I wish to, which I really do.
It's hard to say to you, my love may end, but it is the truth. Do you want me to lie?
At the moment I feel, like my love could never end. But everywhere around me, love ends and new love starts and old love turns into hate and regret.
I don't want us to end up like this. I don't even want us to end at all.
But can I avoid bad things to happen, if I am bad myself?
You see me as an angel and I don't understand why.
Even in this short time that we spent together, I hurt you more than everyone before and I want this to stop.
I can't stop hurting you. I think I need to see how you react and cry and I don't know why.
I want you to know what I feel, but I can't tell because I don't know myself.

I'm sorry, but you are maybe.
7.1.07 16:41


Wish

I wish I couldn't feel,
I wish I wouldn't be,
I wish I couldn't love,
I wish I wouldn't live.

I wish it wouldn't be you,
I wish it wouldn't be us,

Why can't it be the others?
Why can't it be without us?

Why can I feel,
Why am I?
Why can I love,
Why am I living?
12.12.06 17:48


Hell on earth

Why is it always me?
Why, I'm asking you!
You living million miles away from me,
Me falling in love with you.
It's like destiny didn't meant us,
When it said, you are made for eachother.
This live is cruel,
This love is cruel,
This world is cruel.
Where is god?
I'm asking you,
Where the hell is he.
And where the hell are you?
Why are you not here,
Holding my hands,
Wiping away my tears,
Like you should?
And where the hell am I?
Why am I not there,
Kissing your lips,
Fighting away your fears,
Like I should?

WHY?
11.12.06 23:05


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